Dagrissa

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Dagrissa war eine Androidin auf dem Weltenfragment Pthor. Sie war die Mutter von Koy dem Trommler.

Erscheinungsbild

Einst hatte sie das Aussehen einer hübschen Frau, doch im Jahre 2648 war sie bereits alt, schwach und krank. Sie hatte blondes strähniges Haar, ihr Gesicht war eingefallen, die Stimme müde und sie selbst bereits halb irre vor Entbehrungen. (Atlan 313) Wie bei Androiden üblich hatte sie an beiden Unterarmen ein sternförmiges Zeichen, direkt über dem Handgelenk.

Aufgrund einer lange Zeit nicht entdeckten Fehlfunktion war sie gebärfähig. (Atlan 313)

Geschichte

2618 wurde der Androide Kergho erschaffen, doch es stellte sich heraus, dass er deutlich von seinen Konstruktionsplänen abwich, also ein Missgriff war. Da die für die Produktion verantwortlichen Kelotten damals aufgrund einer Verfehlung im Gefängnis saßen, fiel das ihren Stellvertretern nicht auf. Denn die Kelotten waren bei ihren Androidenschöpfungen sehr experimentierfreudig, und die Vertreter hielten die Abnormitäten für gewollt. Als sich der Irrtum herausstellte und Kergho getötet werden sollte, war ihm bereits die Flucht gelungen. Er versteckte sich im Ghetto von Aghmonth und wurde von einem anderen Missgriff so lange gepflegt und unterrichtet, bis er aus eigener Kraft lebensfähig war. Während dieser Zeit begegnete ihm Dagrissa, und die beiden verliebten sich ineinander. Aus dieser Liebe ging ein gemeinsamer Sohn hervor, den sie Koy nannten. Bei einer Suchaktion der Kelotten wurde Kergho jedoch gefunden und getötet, Dagrissa gefangen und in die FESTUNG gebracht. Koy konnte hingegen von dem Pfister Amshun in einer dramatischen Rettungsaktion geborgen und versteckt werden. (Atlan 313)

Fast 30 Jahre später, als Dagrissa schon alt und schwach war, wurde sie aus Gram, seit damals nie wieder ihren Sohn gesehen zu haben, krank und aus der FESTUNG verstoßen. Davor raubte man ihr jede Erinnerung an die Zeit in der Festung. Sie nahm den entbehrungsreichen Marsch nach Aghmonth auf, wo sie völlig entkräftet ankam. Amshun fand und pflegte sie, doch bereits wenige Tage später wurde sie von einem Suchkommando der Kelotten abgeholt und erneut in die FESTUNG gebracht. Ihr Sohn Koy war nämlich in der Zwischenzeit zu einem verlässlichen Jäger für die Herren der FESTUNG geworden, was er seiner Parafähigkeit, der Psi-Detonation, verdankte. Bei seinem letzten Auftrag, zwei mutmaßliche Eindringlinge von der Erde aufzuspüren und zu töten, war jedoch der Kontakt zu ihm abgebrochen. Die Herren vermuteten, dass er die Seite gewechselt und sich mit den Fremden verbündet haben könnte, und wollten durch ein Verhör Dagrissas aus ihrem Unterbewusstsein erfahren, wo sie am ehesten nach Koy suchen lassen sollten. (Atlan 313)

Bevor es soweit kam, wurde ihr Sohn jedoch aufgespürt und als Gefangener in das Wache Auge gebracht. Die vier mit dem Verhör beauftragten Dellos befürchteten, dass Koy nicht gestehen würde, und ließen Dagrissa ebenfalls ins Wache Auge bringen, wo sie einem Monster aus den Horden der Nacht vorgeworfen werden sollte, falls Koy kein Geständnis ablegte. Im Verhörraum begegneten sich Mutter und Sohn nach nicht ganz 30 Jahren zum ersten Mal wieder. Als die Bestie unerwartet frei kam, konnte Koy mit seiner Mutter die Flucht ergreifen. Er übergab Dagrissa an die beiden Pfisters Gauzor und Peynch, die auf der Suche nach ihm waren, und bat sie, Dagrissa über den Xamyhr zurück nach Aghmonth zu Amshun zu bringen, damit dieser sie gesund pflegen konnte. Ihre Flucht gelang, und sie konnten mit einem Floß den Xamyhr hinunter treiben, aber Dagrissa war inzwischen an Fieber erkrankt. Gerade als die Pfisters ein Gegenmittel (das Gelbe Tyrsonkraut) gefunden hatten, erloschen ihre Lebenslichter. Sie wurde auf einer Insel im Fluss begraben.

Quellen

Atlan 313, Atlan 320