FANTASY (PR Neo)

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PR Neo
Dieser Artikel beschreibt das Raumschiff der Perry Rhodan Neo-Serie. Für das Raumschiff der klassischen Perry Rhodan-Serie, siehe: FANTASY.

Die FANTASY war experimentelles terranisches Raumschiff. Es war das erste Raumschiff mit einem Linearantrieb.

Neo210.jpg
PR Neo 210
© Perry Rhodan KG, Rastatt

Übersicht

Die FANTASY hatte einen 280 Meter langen Grundkörper, an dem zwei Antriebsgondeln saßen, die den Linearantrieb beinhalteten und dem Schiff eine maximale Breite von 220 Metern gaben. Am hinteren Ende saß eine Heckflosse, die eine Höhe von 75 Metern hatte. Die Außenhaut des Schiffes war silberfarben. (PR Neo 210, Kap. 17)

Zentrale

Da die Steuerung des Schiffes komplett auf Holotechnik ausgelegt war, wirkte die Zentrale des Schiffes wie ein karger, metallblauer Raum. Wenn die Holos aktiviert wurden, füllte er sich mit Leben und wirkte größer und weiter, als er war. In der Mitte der Zentrale befand sich eine zentrale Großkonsole, die »Fliegenpilz« genannt wurde. Um den Fliegenpilz waren die Stationen der Zentralebesatzung kreisförmig angeordnet. (PR Neo 210, Kap. 17)

Einrichtung

Die Wohnquartiere an Bord der FANTASY waren recht klein. Für ein einfaches Mannschaftsmitglied bestand ein Quartier aus einem einzigen Raum mit angeschlossener Nasszelle, der mit einem Bett, einem schmalen Tisch, einem Wandschrank und einem Sessel möbliert war. (PR Neo 211, Kap. 1)

Auf der Medostation wurde der geringe zur Verfügung stehende Platz optimal genutzt. Krankenlager waren in Einbuchtungen in der Wand untergebracht, die Kojen auf altertümlichen Seeschiffen ähnelten. Diese Einbuchtungen konnten abgeriegelt werden und dann als Heiltanks genutzt werden. (PR Neo 211, Kap. 7)

Verpflegung

Es gab nur eine Messe an Bord, die von allen Besatzungsmitgliedern benutzt wurde. Aufgrund des allgemeinen Platzmangels war die FANTASY nicht darauf ausgelegt, Frischware zu transportieren. Stattdessen ernährte die Besatzung sich überwiegend von Konzentratnahrung und dehydrierten Lebensmitteln, lange und platzsparend gelagert werden konnten. (PR Neo 207, Kap. 6, PR Neo 212, Kap. 6)

Technische Daten

Technische Daten: FANTASY (2089)
Größe: 280 m lang, 220 m breit (inkl. Antriebsgondeln), 75 m hoch (inkl. Heckflosse)
Aufbau: Grundkörper mit zwei Antriebsgondeln und einer Heckflosse
Bordrechner: Positronik
Unterlichtantrieb: Feldtriebwerk
Überlichtantrieb: Quintadim-Parallelspurtriebwerk und Transitionstriebwerk
Überlichtfaktor: ≈2 Millionen, theoretisch bis zu 50 Millionen (Lineartriebwerk)
Reichweite: theoretisch unbegrenzt (Linearantrieb) / 10.000 Lichtjahre (Transitionstriebwerk)
Offensivbewaffnung: keine (außer Beiboote)
Defensivbewaffnung: Libraschirm
Beiboote: 1 Space-Disk, 6 Dragonflys, 4 Sixpacks, 2 Personenfähren
Besonderheiten: Experimentalraumer, nicht für einen echten Einsatz gedacht
Besatzung: 80 (max. 121)
Hersteller: Terranische Union

Bekannte Besatzungsmitglieder

Geschichte

Entwicklung und Bau

Die FANTASY, beziehungsweise ihr Linearantrieb, wurde in den 2070er und 2080er Jahren von der Terranischen Union entwickelt, geplant, und gebaut. Dies verschlang eine große Menge von Ressourcen und Kapital, am Ende war der Bau der FANTASY allerdings billiger als der Bau der MAGELLAN. (PR Neo 210, Kap. 15)

Im August 2089 stand die FANTASY kurz vor ihrem ersten Testflug. Ihre geplante Indienststellung sollte etwa ein Jahr später erfolgen. (PR Neo 207, Kap. 1)

Die FANTASY als Rhodans letzte Hoffnung

Zu dieser Zeit wurde Perry Rhodans Leben vom ZA-Syndrom bedroht. Der Oproner Merkosh behauptete, dass es auf dem Planeten Lashat eine Heilungschance für Rhodan gäbe. Aufgrund der Krankheit waren Transitionen für Rhodan jedoch lebensgefährlich, insbesondere solche über eine große Distanz und er einen solchen Flug nicht überleben würde. (PR Neo 207)

Deswegen entschloss man sich für die FANTASY und ihr experimentelles Triebwerk, der den wesentlich »sanfteren« Linearflug ermöglichte. Da der Antrieb noch nicht getestet worden war, bestand jedoch ein hohes Risiko. Trotzdem bat Rhodan die Terranische Union, ihm den Experimentalraumer mit einer Besatzung aus Freiwilligen zu überlassen. Erschwerend kam hinzu, dass die FANTASY über keinerlei Offensivbewaffnung und kaum Beiboote verfügte. (PR Neo 207, PR Neo 209)

Kurz vor der Abstimmung des Unionsrats und der Vollversammlung der Terranischen Union absolvierte die FANTASY ihren ersten Testflug ins Wegasystem. Auf diesem Flug sabotierte Froser Metscho unter dem Einfluss von Iratio Hondro den Antrieb, um die FANTASY zu zerstören. Laura und Sophie Bull-Legacy konnten die Katastrophe verhindern, jedoch führte die vermeintliche Fehlfunktion zu einer Ablehnung von Rhodans Gesuch. (PR Neo 209)

Entführung und Aufbruch nach Lashat

Daraufhin wollten Reginald Bull und Thora da Zoltral die FANTASY entführen. Sie rekrutierten Conrad Deringhouse, Gabrielle Montoya, Laura und Sophie Bull-Legacy, Thomas und Farouq Rhodan da Zoltral, Jessica und Ronald Tekener, Gucky, Josue Moncadas, John Marshall, Merkosh sowie die gesamte Besatzung der FANTASY. Maui John Ngata unterstützte die Verschwörung heimlich. Rhodan lehnte das Vorhaben zwar ab, ließ sich dann aber unter der Bedingung darauf ein, dass Beweise gefälscht würden, die zeigten, dass er allein die Verantwortung für den Diebstahl trug und die Mitverschwörer zur Kooperation gezwungen habe. (PR Neo 210)

Am 19. August gelang es mit unerwarteter Unterstützung durch NATHAN, die FANTASY aus ihrem Hangar in der Lunar Research Area zu stehlen. Außer Bull, Thora, den Rhodan-Brüdern und Marshall nahmen alle Verschwörer an der Expedition nach Lashat teil. Das Kommando führte Deringhouse mit seiner Frau als erster Offizierin. Bevor die FANTASY nach Lashat aufbrach, machte sie im Spicasystem einen Zwischenstopp Mentro Kosum, einen besonders begabten Emotionauten abzuholen, der zum Piloten wurde. (PR Neo 210)

Im Spicasystem startete die FANTASY ihren ersten mehrtägigen Linearflug. Während des Fluges bemerkte der Techniker Giordano Ricci während einer Hochrechnung, dass die bisher verwendete Rücksturzsequenz, die das Raumschiff zurück in den Normalraum brachte, nach einem längeren Linearflug nicht problemlos funktionieren würde. Stattdessen würden die Hyperkristalle durchbrennen. Da er sich aber über seine Berechnungen unsicher war, informierte er die Schiffsführung nicht. Doch er behielt Recht. Als Deringhouse die Linearetappe verfrüht unterbrach, ereignete sich eine Explosion in den Triebwerken. Durch das Eingreifen von Ricci und Silvia Taussig konnte eine Totalkatastrophe verhindert werden, die beiden Techniker kamen dabei jedoch ums Leben. (PR Neo 210)

Schreiende Steine

Da beide Überlichttriebwerke des Schiffs beschädigt waren, nahm die FANTASY mit Unterlichtgeschwindigkeit Kurs auf das nahegelegene Changelingsystem. Während der Reise dorthin geriet die Besatzung – mit Ausnahme von Ronald Tekener – unter den Einfluss des Schreienden Steins auf dem Planeten Nightmare. Ein Landungsteam – bestehend aus Perry Rhodan, Laura und Sophie Bull-Legacy, Jessica und Tekener sowie Merkosh – spürte den Stein auf und deaktivierte ihn. Währendessen wurde fast die gesamte restliche Besatzung der FANTASY handlungsunfähig. Nur durch das umsichtige Handeln der Technikerin Nadine Baya, die zeitweise das Kommando über das Schiff übernahm, konnten Schäden an Schiff und Mannschaft verhindert werden. (PR Neo 211)

Danach brach die FANTASY mit dem mittlerweile reparierten Transitionstriebwerk auf, bevor sich die Albtraumbarriere, zu der der Schreiende Stein gehörte, wieder schließen konnte. Allerdings hatte der Schreiende Stein noch ein Signal ins Hakrusystem senden können, so dass sich der dortige Stein aktivierte, um die entstandene Lücke in der Albtraumbarriere zu schließen. Da sich das Schiff nicht schnell genug aus dem Einflussbereich dieses Steines entfernte, flog die FANTASY das Hakrusystem an. Dort fand man das verfallene Vimat auf dem Planeten Hakrunaam. Nachdem die Steuerpositronik des Vimats repariert und an die Tödlichen übergeben worden war, die als neue Verwalter fungieren sollten, führte der Vimatar Tarkinash ein Team um Rhodan zum Schreienden Stein auf dem Nachbarplaneten Hakruveen. Es gelang Tekener, auch diesen Stein zu deaktivieren. (PR Neo 211, PR Neo 212)

Begegnung mit den Shafakk

Beim Verlassen des Hakrusystems fing die FANTASY ein Notsignal des Sleekerraumers KORRWAK auf, der im Larmorrsystem havariert war. Man fand die KORRWAK vermeintlich verlassen in gefährlicher Nähe zu den Zentralgestirnen. Trotz der Gefahr durch die Strahlung der Doppelsonne dockte die FANTASY an die KORRWAK an und versuchte, Überlebende zu finden. Dabei kam Francine Terbloom durch einen Strahlungseinbruch ums Leben, Cameron Canary und Paul Butler Yeats wurden durch einen Shafakk, der sich an Bord versteckt hatte, lebensgefährlich verletzt. Das Team konnte den Sleeker Woggrill aus dem Wrack retten, der als einziger ein von den Shafakk angerichtetes Massaker überlebt hatte. (PR Neo 213)

Die drei Shafakk-Patrouillenkreuzern SUUM, KA und MOKK fingen die FANTASY beim Verlassen des Larmorrsystems ab. Der Kommandant Drokk Rebben verlangte sofort die bedingungslose Kapitulation, da die FANTASY über keinerlei Offensivbewaffnung verfügte. Im Gegenzug drohte Perry Rhodan, das Lineartriebwerk der FANTASY zu sprengen, und damit die drei Shafakkschiffe zu zerstören. Gleichzeitig stellte er in Aussicht, den Shafakk Informationen über den Linearantrieb zu überlassen, wenn diese auf seine Forderungen eingingen. Die beiden Parteien einigten sich, dass die FANTASY die Shafakkschiffe ins Sukkelmsystem zur KIRSSH begleiten würde. (PR Neo 214)

Dort wurde die gesamte Besatzung des Schiffes gefangen gesetzt, während die Shafakk versuchten, die FANTASY zu demontieren, um den Linearantrieb zu erforschen. Nur Gucky blieb versteckt an Bord des Forschungsraumers zurück, um diesen zu verteidigen. Nachdem er die Bemühungen der Shafakk eine Zeit lang sabotiert hatte, entschloss er sich stattdessen dazu, per Teleportation die KIRSSH zu erkunden. Dabei freundete er sich mit dem nicht reingeborenen Sork an, der daraufhin ihn und die Terraner unterstützte. (PR Neo 214)

Lashat

...

Am 14. Oktober 2089 trat die FANTASY die Heimreise ins Solsystem an. Die Oproner hatten den Technikern des Schiffes geholfen, den Linearantrieb noch einmal in Betrieb zu nehmen. Durch Informationen der Oproner war aber bekannt, dass der Linearantrieb nicht dauerhaft funktionieren konnte: Nach einem längeren Flug würden die Kristallmatrizen des Antriebs beim Rücksturz in den Normalraum immer durchbrennen, genauso wie es beim ersten Flug in der Nähe des Changelingsystems geschehen war. Der Flug nach Hause würde also der letzte Flug der FANTASY werden. (PR Neo 219)

Nachspiel im Solsystem

Nach der Ankunft im Solsystem wurde die FANTASY von der Terranischen Flotte abgefangen und zur sofortigen Kapitulation aufgefordert. Rhodan kam der Aufforderung nach und das Schiff wurde zurück in seinen Hangar in der Lunar Research Area geleitet. In der Folge wurde Rhodan wegen des Diebstahls der FANTASY seines Amtes als Protektor enthoben. (PR Neo 220, Teil I)

Im Friedenspark in Terrania wurde wenig später ein Denkmal für die Besatzungsmitglieder enthüllt, die auf der Lashat-Mission gestorben waren. Es war »Den Pionieren des Linearflugs« gewidmet: Lara Denissow, Aleks Fedor, Froser Metscho, Giordano Ricci, Silvia Taussig und Francine Terbloom. (PR Neo 220, Kap. 7)

Quelle

PR Neo 207, PR Neo 209, PR Neo 210, PR Neo 212, PR Neo 213, PR Neo 214, PR Neo 219, PR Neo 220