Der Zeitbrunnen

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 2135)
PR2135.jpg
© Perry Rhodan KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: Das Reich Tradom
Titel: Der Zeitbrunnen
Untertitel: Um Soners Leben und Ehre – ein Prinzenkrieger steht vor Gericht
Autor: Horst Hoffmann
Titelbildzeichner: Dirk Schulz
Innenillustrator: Michael Wittmann (1 x)
Erstmals erschienen: Dienstag, 23. Juli 2002
Hauptpersonen: Sihame, Atlan, Soner, Trim Marath
Handlungszeitraum: 1311 NGZ
Handlungsort: Vision
Risszeichnung: GWALON-Klasse der Arkoniden von Andreas Weiß
(Abbildung)
Kommentar: Ins Universum lauschen?
Glossar: Mächtige / Orlarg / Startac Schroeder / Schwarm / Ukkhar / Zeitbrunnen
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Als der zehnte Turm der Pangalaktischen Statistiker aufgrund der Manipulationen Trim Maraths zu kippen droht, ergreift die allein draußen zurückgebliebene Sihame die Flucht. Es gelingt ihr, eine unterirdische Rohrbahn zu aktivieren, die sie sogar zu ihrem gewünschten Ziel, der Stadt Raud'ombir, bringen wird. Sihame nimmt als sicher an, dass Soner sich in dieser Stadt aufhält, weil sie sich dort zum ersten Mal begegnet sind. Soner ist tatsächlich in der genannten Stadt. Es ist sein Ziel, die Pangalaktischen Statistiker zu fragen, ob das ihm von den Pfauchonischen Propheten vorausgesagte Schicksal wirklich unausweichlich ist. Sein Überfall auf Vision hatte nur den Zweck, ihm ungestörten Zugang zu den Statistikern zu ermöglichen.

Um die Kleine Konjunktion nicht zu verpassen, hält Soner sich künstlich wach. Bei einer seiner ziellosen Wanderungen fällt ihm ein schwarzes, rundes Loch mitten in der Straße auf, das so aussieht, als wäre ein Stück aus der Realität herausgestanzt worden. Soner beugt sich ein wenig zu tief in das Loch und findet sich plötzlich auf einer fremden Welt wieder – er ist in einen Zeitbrunnen gestürzt.

Wenig später, nachdem Soner bereits wieder zurückgekehrt ist, betritt auch Sihame den Zeitbrunnen. Sie landet auf einer ganz anderen Welt als ihr Gatte. Von beiden Welten aus kann man einen Schwarm erkennen. Endlich begegnen Sihame und Soner sich, und es folgt eine frohe Wiedervereinigung. Sihame macht Soner das Unrecht seines Handelns klar und überredet ihn, sich dem Ehrengericht der Prinzenkrieger zu stellen. Soner nimmt umgehend Kontakt zu seinen acht ehemaligen Kollegen auf. Es zeigt sich jedoch schnell, dass das Urteil bereits gefällt wurde – Soner soll wegen seines unehrenhaften Handelns getötet werden.

Atlan, Startac Schroeder und Trim Marath treffen ebenfalls in Raud'ombir ein. Marath dringt in den Turm des Pangalaktischen Statistikers Raud vor und stellt fest, dass der Statistiker bereits auf dem Weg nach unten ist. Trim erhält mentalen Kontakt zu der rätselhaften Wesenheit und stellt ihr die drei Fragen der SOL-Agenda, erhält aber keine direkte Antwort. Dann muss er den Turm wieder verlassen. Atlan geht zwischendurch auch noch probeweise durch den Zeitbrunnen.

Die drei Galaktiker müssen sich wenig später gegen eine von Soner programmierte Roboterhorde wehren. Sie müssen mit ansehen, wie die Prinzenkrieger sich auf Soners Hinrichtung vorbereiten. Letztlich kommt es aber doch nicht so weit, denn der Statistiker Raud greift auf Veranlassung des Guten Geistes von Wassermal ein. In einer überwältigenden mentalen Botschaft spricht er eine Göttliche Amnestie aus. Alle Pfauchonen, auch Soner, werden von sämtlichen Ehrenschulden befreit. Die Pfauchonen sollen künftig nicht mehr nach dem erstarrten Ehrenkodex leben. Soner muss aber doch noch kämpfen, denn der Prinzenkrieger, Orlarg, wollte ihn trotz der Amnestie töten. Dann ist Soner vollständig rehabilitiert, die (ohnehin falsche) Prophezeiung geht nicht in Erfüllung.

Es folgt eine zweite Botschaft des Statistikers: Anstelle der Kleinen Konjunktion soll es einige Tage später zu einer Großen Konjunktion kommen. Alle Statistiker werden gleichzeitig von ihren Türmen steigen. Die SOL erhält den Befehl, bis dahin im System des Planeten Vision zu bleiben. Atlan ist zwar nicht glücklich darüber, weil er sich nicht gern zu etwas zwingen lässt, letztlich deckt der Befehl sich aber doch mit seinen Interessen, und so fügt er sich.

Innenillustration