Gestrandet auf Vision

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 2145)
PR2145.jpg
© Perry Rhodan KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: Das Reich Tradom
Titel: Gestrandet auf Vision
Untertitel: Sie treffen auf ein seltsames Wesen – die Begegnung verändert eine Galaxis
Autor: Arndt Ellmer
Titelbildzeichner: Alfred Kelsner
Innenillustrator: Michael Wittmann (1 x)
Erstmals erschienen: Dienstag, 1. Oktober 2002
Hauptpersonen: Atlan, Kewin Kirrik, Kamattagira, Get Leshishi, Trim Marath
Handlungszeitraum: 1311 NGZ
Handlungsort: Vision
Clubnachrichten:

Nr. 347

Kommentar: Die Cynos – weiterhin ein Rätsel (II)
Glossar: Biophore / Deflektorschirm / Diener der Materie / Manips / Ramihyn / Sporenschiffe
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Atlan, Startac Schroeder und Trim Marath betreten den Turm des Pangalaktischen Statistikers Rik und versammeln sich in der Kontrollkammer an der Spitze des Turms. Auch hier steht ein Sarkophag wie jener, den sie im Turm in der »zehnten Stadt« gefunden haben – nur ist dieser nicht verlassen. Es liegt der Körper eines uralt wirkenden Wesens darin, das vom Körperbau her den Visienten ähnelt. Dies ist Riks Körper. Als Marath die Stirn des Statistikers berührt, beginnt dieser mit einem Bericht über sein Leben und das seiner neun Gefährten:

Die Pangalaktischen Statistiker haben sich aus einer Gruppe von zehn Cynos aus dem Schwarm Kys Chamei entwickelt. Vor vielen Jahrzehntausenden hatten diese Cynos den Auftrag, Messungen entlang der bisherigen Route des Schwarms vorzunehmen. Eine der zehn Cynos war eine Cyno-Frau mit dem Status einer Mago und dem Namen Kamattagira. Unterwegs in einer Galaxie, die sie wegen des spektroskopisch festgestellten hohen Anteils an Wasserdampf Akhimzabar (Wassermal) nennen, fangen sie den psionischen Notruf einer unbekannten, offenbar sterbenden Wesenheit auf. Als sie auf dem betreffenden Planeten (der später Vision genannt wird) landen, kommen sie gerade noch rechtzeitig, um dem Tod des formlosen Wesens beizuwohnen. Es kommt zu einer psionischen Entladung, bei der nicht nur das Cyno-Raumschiff vollständig vernichtet wird; es werden auch mentale Fragmente der Wesenheit auf die Cynos übertragen. Davon merken die Cynos aber zunächst nichts.
Mit ihrer überlegenen Technik und ihrer Fähigkeit, stets die Idealgestalt ihres Gegenübers anzunehmen, schwingen sich die Cynos zu Göttern der Ahhani auf, primitiven Wesen, die auf dem Planeten leben. Sie versuchen, die technische Entwicklung dieser Wesen zu fördern, um so irgendwann einmal in der Lage zu sein, wieder in den Schwarm zurückzukehren. Nach und nach entdecken die Cynos Fähigkeiten an sich selbst, die sie vor ihrer Landung auf Vision nicht hatten. Sie können ihr Bewusstsein über die Grenzen ihres Körpers hinaus ausdehnen und ins Universum »hineinsehen«. Diese Fähigkeit wird stärker, je öfter die Cynos sie benutzen. Sie benötigen jedoch einen »Resonanzraum« für ihre mentalen Ausflüge ins All – hierzu dient zunächst ein vergleichsweise kleiner Turm: der Vorläufer der riesigen Statistikertürme, die später auf Vision zu finden sein werden.
Mit ihren besonderen Fähigkeiten spüren die Cynos eines Tages einen Asteroiden auf, der sich Vision nähert und das Leben auf diesem Planeten bedroht. Praktisch in letzter Minute taucht ein Raumschiff in dem Sonnensystem auf, das den Asteroiden vernichtet. Die Besatzung dieses Schiffes besteht aus Pfauchonen, die die Cynos ebenfalls als Gottheiten akzeptieren. Mit Hilfe der Pfauchonen-Technologie erhält die Kultur der Ahhani einen weiteren Entwicklungsschub. So kann ein ehrgeiziges Bauprojekt in Angriff genommen werden. Als nämlich der erste Turm den Cynos zu klein wird, weil er nicht mehr ausreicht, um die mentalen Kräfte der zukünftigen Statistiker aufzunehmen, wird mit dem Bau des ersten von zehn Riesentürmen begonnen.
Kewin Kirrik, der Anführer der Cynos, und Kamattagira, die Mago, werden ein Liebespaar. Das sorgt für heftige Eifersuchtsausbrüche auf Seiten des Cynos Get Leshishi, der seitdem als »Gott des Zorns« gilt. Kewin Kirrik und Kamattagira sind nicht mehr in der Lage, Nachwuchs zu zeugen – ein weiteres Erbe der geheimnisvollen Entität. Kamattagira nimmt ohnehin schon aufgrund ihres Mago-Status eine Außenseiterrolle ein. In ihr manifestiert sich zusätzlich noch der letzte Bruchteil der körperlichen Existenz der Entität: ein glühendes Mal an der Seite ihres Halses. Sie weiß, dass ihre weitere Entwicklung anders verlaufen wird als die der neun männlichen Cynos.

Innenillustration