METANU-Nabelplatz (Roman)

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 2196)
PR2196.jpg
© Perry Rhodan KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: Das Reich Tradom
Titel: METANU-Nabelplatz
Untertitel: Sie stranden in der Hyperraumblase – und erliegen dem Lockruf der Kuppeln
Autor: Michael Nagula
Titelbildzeichner: Ralph Voltz
Innenillustrator: Michael Wittmann (1 x)
Erstmals erschienen: Dienstag, 23. September 2003
Hauptpersonen: Trim Marath, Atlan, Alaska Saedelaere, Roman Muel-Chen, Myles Kantor
Handlungszeitraum: 1312 NGZ
Handlungsort: PULS des ersten Thoregon
Report:

Ausgabe 358: Werkstattbericht: „Arcoana

Kommentar: Sein und Bewusstsein (II)
Glossar: Cairol-Roboter / Iso-Werke / Samburi Yura / KABBA / Kaserne
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Die SOL kommt relativ unbehelligt im Inneren von METANU an. Dort muss sie sich umgehend verstecken, um nicht von den zahlreichen Weltraumtraktoren, Kattixu-Schiffen, Kontrollsatelliten und Helioten aufgestöbert zu werden, die sich in dieser Hohlkugel mit 51.000 Kilometern Durchmesser tummeln. Da die herkömmlichen Ortungsmöglichkeiten stark eingeschränkt sind, kommt Trim Maraths Fähigkeit des Kosmospürens maßgebliche Bedeutung zu. Im Inneren der Hohlkugel, die laut aufgefangenen Funksprüchen METANU-Nabelplatz genannt wird, machen die Leute von der SOL folgende Entdeckungen: Die Außenhülle der Hohlkugel besteht aus einem rot leuchtenden Medium. Diese METANU-Membran ist nicht etwa glatt, sondern weist eine hochkomplizierte, stark durchgliederte und organisch wirkende Struktur mit unzähligen Durchlässen, porösen Kanälen, Schründen und Höhlen auf. Innerhalb dieser Membran befinden sich Millionen jener Kontrollsatelliten, die zum Beispiel auf Cencha-1 produziert werden. Sie werden von der hiesigen METANU-Station gesteuert. Und noch etwas ist in der Membran eingebettet: Milliarden von roten Helioten, die von zahlreichen ihrer silbernen Artgenossen im Zaum gehalten werden. Man nimmt an, dass die roten Helioten hier die Funktionen erfüllen, die in einem »normalen« Kosmonukleotid von Psiqs wahrgenommen werden.

Es gibt einen Planeten mit 14.000 Kilometern Durchmesser, der von mehreren Kunstsonnen bestrahlt wird. In seinem Orbit befinden sich acht Mega-Dome. Weiterhin befinden sich im Nabelplatz ein Duplikat von METANU-Station und das Gegenstück des METANU-Tors. Im Zentrum des Nabelplatzes ist die »Leiche« der ehemaligen Superintelligenz KABBA positioniert. Sie besteht aus psionischer Energie bzw. hochkomprimierten psionischen Feldern mit einem Trägerkörper aus einer unbekannten Form von Psi-Materie. Der Nukleus erzeugt eine extreme Raumkrümmung, die dafür sorgt, dass alles, was antriebslos durch den Nabelplatz fliegt, zu ihm hingezogen wird. Der Nukleus wird von einem circa fünf Meter großen Satelliten umkreist, der ebenfalls aus psionischen Feldern besteht, Hierbei handelt es sich um nichts anderes als um einen noch nicht fertiggestellten kosmischen Messenger, der sich gerade von KABBAS Leiche »abgenabelt« hat. Weitere, jedoch fertiggestellte und größere Messenger streifen an der METANU-Membran entlang und nehmen die Informationen auf, die von den Psiq-Helioten durch die Erzeugung von Pararealitäten gebildet werden. Die Entstehung solcher Pararealitäten wird offenbar bewusst von METANU-Station aus durch schockartige Impulse gesteuert. Das bedeutet, dass derjenige, der die roten Helioten beeinflussen kann, auch in der Lage ist, zu bestimmen, welche Informationen letztendlich von den kosmischen Messengern kopiert werden.

Alaska Saedelaere leidet beim Einflug in den Nabelplatz unter verstärkten Ausstrahlungen seines Cappin-Fragments. Das hält ihn aber nicht davon ab, den Bereich der SOL-Flansche, in dem er die seltsamen gelben Kuppeln gesehen hat, sorgsam zu überwachen. Seine Mühe wird belohnt: Die Kuppeln tauchen wieder auf und verschwinden diesmal nicht gleich wieder, sondern bleiben an Ort und Stelle. Alaska erliegt einem unwiderstehlichen Lockruf und betritt das Kuppel-Konglomerat, das sich bereitwillig für ihn öffnet. Dort begegnet er dem Kosmokratenroboter Cairol dem Dritten. Dieser eröffnet ihm, dass es die Aufgabe der SOL war, den KÖCHER zum Analog-Nukleotid zu bringen. Der KÖCHER stellt die einzige Waffe dar, mit der METANU vernichtet werden kann bzw. muss. Niemand auf der SOL hatte hierüber etwas wissen dürfen, denn frühere Versuche der Kosmokraten, in METANU einzudringen, waren gescheitert. Die Besatzung der SOL, die ja immerhin eine Thoregon-Aura besitzt, musste im guten Glauben handeln – deshalb die ganze Geheimniskrämerei.

Als Alaska später Atlan von seiner Begegnung berichtet, hat dieser einen Erinnerungs-Flash: Auch er war schon an Bord des KÖCHERS, daher stammt der seltsame Zettel, den er an sich selbst geschrieben hatte. Offenbar hatte er der Absicht der Kosmokraten zugestimmt, METANU zu vernichten. Cairol deutet sogar an, dass unter anderem die Superintelligenz ES von diesem Kosmokratenplan gewusst und selbst in der Zeit der Entstehung seines Thoregons als eine Art »Doppelagent« fungiert hat. Cairol bereitet alles für die Ankunft seines Herrn, des Kosmokraten Hismoom, vor. Zu diesem Zweck hat er drei Maunari-Körper an Bord, in denen sich Hismoom manifestieren soll. Die Versuche scheitern jedoch, die Zyklopenkörper zerfallen zu Asche. Kein Problem für Cairol: Er hat eine KASERNE dabei, aus der er weitere miniaturisierte Maunari hervorholen kann. Saedelaere macht noch eine Beobachtung: Cairol führt zwei jener »Plomben« mit sich, die benötigt werden, um einen Mega-Dom zu durchfliegen. Cairol verlangt, dass die SOL näher an den METANU-Nabel gebracht werden soll. Dort stehen die Chancen für eine Materialisation Hismooms angeblich besser. Atlan ist einverstanden, denn er glaubt, nur durch die Vernichtung METANUS verhindern zu können, dass die Galaxienzünder unter anderem die Milchstraße in eine Plasmawolke verwandeln.

Innenillustration