Der Unglücksplanet

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 2768)
PR2768.jpg
© Perry Rhodan KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: Das Atopische Tribunal
Titel: Der Unglücksplanet
Untertitel: Trennung auf der RAS TSCHUBAI – Reginald Bull geht auf eine gefährliche Suche
Autor: Oliver Fröhlich
Titelbildzeichner: Dirk Schulz
Innenillustrator: Dirk Schulz / Horst Gotta
Erstmals erschienen: Freitag, 5. September 2014
Hauptpersonen: Reginald Bull, Perry Rhodan, Quick Silver, Goman Gonen Goer
Handlungszeitraum: 1. bis 5. März 1517 NGZ
Handlungsort: Sigolatwelt
Report:

Ausgabe 480: Wie spricht man »Perry Rhodan«? Eine Signierstunde mit William »Willi« Voltz und H. G. Francis Erinnerungen von Olaf Brill

Kommentar: Polyrealität im Multiversum? (II)
Glossar: Identor / Kosmisches Schachspiel
Zusätzliche Formate: E-Book, Hörbuch

Kurz­zusammen­fassung

Perry Rhodans Doppelgänger, der Schwarze Bacctou, ist immer noch überzeugt, der echte Rhodan zu sein. Selbst sein Zellaktivator ist absolut identisch mit dem Rhodans.

Die Suche nach Atlan beginnt, nur er kann ein Richterschiff zu den Jenzeitigen Landen bringen. Dazu soll die Stadt Allerorten betreten werden. Ein Zugang befindet sich auf der Sigolatwelt. Dort steht die Urbevölkerung kurz vor dem Untergang, da der Planet weitestgehend von parabegabten Riesenspinnen beherrscht wird, die die globale Ökosphäre langsam zerstören. Reginald Bull und seine Gefährten können die letzten Ureinwohner, die Sigolater, retten, indem sie auf einen anderen Planeten gebracht werden.

Bull, Quick Silver und Toio Zindher finden den Zugang zu Allerorten und betreten so die Stadt.

Die RAS TSCHUBAI macht sich zur Domäne Shyoricc auf.

Handlung

Der Schwarze Bacctou ist nach seiner ersten Begegnung mit Perry Rhodan immer noch davon überzeugt, der echte Rhodan zu sein. Beide werden einer eingehenden Untersuchung unterzogen. Ergebnis: Die beiden Rhodans sowie ihre Zellaktivatoren sind absolut identisch. Rhodan vermutet, dass Bacctou sogar die Ritteraura hätte kopieren können, so sie denn noch vorhanden wäre. Womöglich könnte Bacctou das auch mit jener Eigenschaft tun, die einen Richterschiff-Piloten auszeichnet. Dennoch wird die Suche nach Atlan eingeleitet. Reginald Bull und Toio Zindher sollen Quick Silver zu diesem Zweck in die Stadt Allerorten begleiten. Quick Silver besitzt ein Brevizonen-Exzerpt, eine Art Stadtplan, der zunächst von ANANSI analysiert werden muss. Der Bordrechner der RAS TSCHUBAI stellt fest, dass sich ein Zugang zur Stadt Allerorten in Larhatoon befindet (zwei weitere in der Nachbargalaxie Lajaspyanda), und zwar in einem Sonnensystem, dessen Planeten sozusagen kosmische Pechvögel sind. Vier der ursprünglich neun Planeten der roten Sonne Loy Lo existieren nur noch als Asteroidengürtel, zwei weitere wurden durch Meteoriteneinschläge schwer in Mitleidenschaft gezogen. Die Breviatur hatte seit Jahrhunderten keinen aktiven Kontakt mehr mit Pha Gashapar. Sie befindet sich auf dem ursprünglich dritten Planeten, einer erdähnlichen Welt, auf der noch Leben möglich ist. Der Standort des Zugangs ist unbekannt, er muss mobil sein.

Bull und seine Freunde brechen mit dem Schweren Kreuzer EDMOND PONTONAC auf. Nach ihrer Ankunft am 3. März 1517 NGZ stellen die Terraner fest, dass der Planet von humanoiden Wesen, den Sigolatern, bewohnt ist und Sigolatwelt genannt wird. Nur noch ca. 2500 auf 12 Siedlungen verteilte Sigolater fristen in den Überresten ihrer einstigen Hochkultur ein erbärmliches Dasein. Sie müssen sich gegen die ständigen Angriffe der Khazzyr wehren. Diese aggressiven flugfähigen und telepathisch begabten Riesenspinnen sind vor langer Zeit mit einem Asteroiden nach Sigolatwelt gelangt. Ihre bevorzugte Waffe ist Feuerspei – brennbarer Schleim, der im so genannten Kriegsmagen gelagert wird. Durch ihre explosionsartige Vermehrung bedrohen die Khazzyr die globale Ökosphäre. Tatsächlich steht Sigolatwelt bereits kurz vor dem Untergang. Bull entschließt sich zum Eingreifen, als Gucky vom verzweifelten Kampf der Bewohner der Ruinenstadt Ponten-Süd gegen eine Khazzyr-Übermacht berichtet, den er telepathisch verfolgt. Goman Gonen Goer und Lalo Laay Ladhar, die einzigen Überlebenden ihres Kampftrupps, werden gerettet und in die EDMOND PONTONAC gebracht. Zwei Riesenspinnen werden ebenfalls geborgen und in einem Hangar untergebracht, wo sie von Icho Tolot und Avan Tacrol bewacht werden. Erwartungsgemäß erklären sich die Sigolater bereit, den Terranern bei der Suche nach der Breviatur zu helfen. Goer fordert allerdings Hilfe für sein gesamtes Volk.

70 Khazzyr fliegen auf die EDMOND PONTONAC zu. Die beiden Riesenspinnen im Hangar befreien sich, werden aber von den Halutern besiegt. Der Kreuzer gerät in Bedrängnis, denn die ältesten Khazzyr (die Blindgreise) können telekinetische Schläge austeilen und ein parastrukturelles Neutralisierungsfeld aufbauen, in dessen Wirkungskreis alle möglichen Geräte ausfallen. Nachdem der Angriff mit knapper Not abgewehrt wurde, berichtet Goer von einem alten Grabmal auf der Floßstadt Cholten-Cerrs, das von einem uralten Sigolater namens Khufer Khos Khog bewacht wird. Das klingt ganz nach einem Zugang zur Stadt Allerorten. Während sich Bull, Quick Silver und Toio Zindher zum heiligen Mausoleum begeben, evakuieren Gucky und die Haluter mit Goers Hilfe alle Sigolater. Quick Silver erkennt, dass der Grabwächter einen Identor trägt. Tatsächlich ist der angebliche Sigolater ein Fenderchast – ein Wesen, das wie eine Kreuzung aus Schildkröte und Gürteltier aussieht. Sein Name lautet Khuferchosdd und er ist ein Vertreter des Protokolls Wissenserwerb und Wissensverwaltung. Er weigert sich zunächst, den Zugang freizugeben, denn Sigolatwelt steht unter Quarantäne. Als jedoch riesige Pulks von Khazzyr angreifen und sich anschicken, die gesamte Floßstadt in Schutt und Asche zu legen, muss Khuferchosdd die Breviatur öffnen, um sein eigenes Leben zu retten. Bull und seine Begleiter folgen ihm nach Pha Gashapar. Die EDMOND PONTONAC soll auf Sigolatwelt auf ihre Rückkehr warten.

Erneut wird die EDMOND PONTONAC von Khazzyr angegriffen. Diesmal beteiligt sich der Urvater daran, eine gewaltige Kreatur mit besonders starken Paragaben. Die Offensiv- und Defensivbewaffnung des Kreuzers fällt aus. Da der Urvater von zahlreichen Blindgreisen abgeschirmt wird, kommen die Haluter nicht an ihn heran. Da greift Dho Dovo Doninc ein, der Bürgermajor von Ponten-Süd. Er war gegen die Evakuierung und ist beim Grab seines im Kampf gegen die Khazzyr gefallenen Sohnes zurückgeblieben. In einer selbstmörderischen Attacke stürzt er sich auf den Urvater und durchbohrt dessen Kriegsmagen mit einem Speer. Der Feuerspei entzündet sich. Es kommt zu einer Explosion, die den Urvater und unzählige Khazzyr zerreißt. Nun wird die Evakuierung abgeschlossen. Die Sigolater werden auf einer geeigneten Welt neu angesiedelt. Einige Dutzend Posbis bleiben bei ihnen, um ihnen beim Aufbau einer neuen Zivilisation zu helfen.

Die RAS TSCHUBAI fliegt zum Repulsor-Wall der Domäne Shyoricc.

Innenillustration