Solsystem (Roman)

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich mit dem Heftroman. Für die MOTRANS-Plattform, siehe: SOLSYSTEM.
Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 3050)
PR3050.jpg
© Perry Rhodan KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: Mythos
Titel: Solsystem
Untertitel: Sie erreichen das Dyoversum – und finden die verlorene Menschheit
Autor: Christian Montillon
Titelbildzeichner: Arndt Drechsler
Innenillustrator: Dirk Schulz (1 x)
Erstmals erschienen: Freitag, 31. Januar 2020
Hauptpersonen: Perry Rhodan, Homer G. Adams, Tergén
Handlungszeitraum: 1. Januar 1614 NGZ bis 8. November 2046 NGZ
Handlungsort: Dyoversum, Terra
Journal:

Nr. 180

Glossar: Adams, Homer G. / Liga Freier Glaktiker (LFG) / Raptus Terrae / Terranischer Liga-Dienst (TLD)
Besonderes:

Unterzyklus: Zerozone (1/4)

Zusätzliche Formate: E-Book, Hörbuch
Leseprobe: Leseprobe.png © Perry Rhodan KG, Rastatt
Hörprobe: Hörprobe.png © Eins A Medien GmbH, Köln

Da einige Terraner nach fast 500 Jahren im anderen Teil des Dyoversums nicht mehr ins Standarduniversum zurückkehren wollen, wird Perry Rhodans Eintreffen von ihnen als Bedrohung gesehen. Während NATHAN seine Identität überprüfen soll, fordert ein im Solsystem eingetroffenes topsidisches Kriegsschiff Rhodans Auslieferung.

Handlung

Im Januar 1614 NGZ kommt es im Solsystem zu einem Ereignis, das später als Change-Everything-Event (CEE) bezeichnet wird, denn Terra und Luna werden in ein anderes Universum versetzt und dadurch verändert sich für die zurückgebliebenen Terraner alles. Es handelt sich nicht um ein Paralleluniversum mit abweichender Strangeness, sondern um eine Hälfte des Dyoversums. Es ist quasi ein Zwilling des Standarduniversums. Beide durch die Zerozone verbundenen Universen sind beim Urknall entstanden und ähneln einander sehr, sind aber keineswegs identisch. Im diesseitigen Solsystem existieren Pluto, Zeut und Medusa noch, der Mars ist eine paradiesische Welt. Die Hyperimpedanz ist im Vergleich mit dem Standarduniversum massiv erhöht, was weitreichende Folgen hat. NATHAN fällt aus, so dass es zwölf Jahre lang bis zum Wiedererwachen des lunaren Superrechners keine Wetterkontrolle gibt. In der Folge wird unter anderem Neu-Atlantis schwer durch Superstürme in Mitleidenschaft gezogen. Selbst mit neu entwickelten Hochleistungstriebwerken können maximal 25 Lichtjahre pro Überlichtetappe zurückgelegt werden. Außerdem treiben »Eisberge« durch den Linearraum; massive Objekte, die das Ende für jedes Raumschiff bedeuten, das mit ihnen zusammenstößt. Weder im Solsystem noch auf den Planeten der benachbarten Wega wird intelligentes Leben gefunden.

Im Jahre 1626 NGZ erscheint Jathao Vanoth auf Terra, ein Lasha aus dem Volk der Thesanit. In seinen öffentlichen Ansprachen sagt er, das CEE sei keine Katastrophe, sondern biete der Menschheit die Möglichkeit eines Neuanfangs. Von ihm erfahren die Terraner, was es mit dem Dyoversum und der Zerozone auf sich hat. Vanoth prophezeit, eines Tages werde Perry Rhodan in der Nähe des Neptunmondes Triton erscheinen. Dieser Bereich wird seitdem überwacht. In der folgenden Zeit entsteht die Organisation der Vanothen. Diese Menschen, die sich auch als Irreversibilisten bezeichnen und vom Vano angeführt werden, wollen um jeden Preis in dem neuen Universum bleiben. Der Mars wird zu ihrer Hochburg. Am 17. August 1627 NGZ erscheint ein topsidisches Raumschiff wie aus dem Nichts über Skiaparelli, einer auf dem Mars neu gegründeten Stadt. Die Topsider betrachten das Eindringen der Terraner ins Wegasystem als feindlichen Akt. Sollte sich so etwas wiederholen, wäre das eine Kriegserklärung. Nachdem sie ihre Macht durch die Überlastung der Energiekuppel Skiaparellis mittels Strahlwaffenbeschuss demonstriert haben, verschwinden die Topsider ebenso plötzlich wie sie aufgetaucht sind.

In den Wirren des CEE hat Homer G. Adams eine Frau namens Amalia Serran kennengelernt. Sie verbringen viel Zeit miteinander, betrachten sich aber nicht als Liebespaar. Adams wird zum Berater (Advisor) des Residenten. Am 1. August 1674 NGZ schaltet sich sein Zellaktivator ab. Man geht von einer Spätfolge der extrem hohen Hyperimpedanz aus. Einige Stunden vor Ablauf der 62-Stunden-Frist wird Adams in Suspension versetzt. So wird sein Tod verhindert und es stellt sich heraus, dass sich der Zellaktivator im suspendierten Zustand regeneriert. Diese Prozedur muss alle 62 Jahre wiederholt werden. Adams muss dann für 620 Stunden in Suspension bleiben, so auch im Jahre 2046 NGZ, als sich Vanoths Prophezeiung am 8. November erfüllt.

Die TESS QUMISHA materialisiert nach der Durchquerung der Zerozone in der Nähe Tritons. Infolge des höheren Hyperwiderstands fällt sämtliche Hightech aus. Das Schiff ist kaum mehr als ein Wrack. Wegen der permanenten Überwachung des Gebiets ist das Raumschiff CISTOLO KHAN vor Ort und kann den Schlachtkreuzer in Schlepp nehmen, bevor er auf Triton abstürzt. Perry Rhodans Begrüßung durch Kommandant Hanko Lee fällt eher verhalten aus. Rhodan muss erkennen, dass sein Vorhaben, Terra und Luna ins Standarduniversum zurückzuholen, bei den hiesigen Terranern nicht auf Begeisterung stoßen würde, denn sie betrachten dieses Universum als ihre Heimat.

Es gibt sogar Menschen, die Rhodan für eine Bedrohung halten. Die radikale Vanothin Errin Lhorga versucht Rhodan zu erschießen, wird jedoch unschädlich gemacht. Wenig später trifft Gabril da Gonozal ein. Der aus Neu-Atlantis stammende Arkonide ist offizieller Abgesandter der amtierenden Residentin Orfea Flaccu, heißt die Neuankömmlinge willkommen und erläutert die nächsten Schritte. Rhodan muss sich einer Untersuchung auf Luna stellen. NATHAN soll prüfen, ob er »echt« ist. Die TESS QUMISHA soll zur Rog-Fanther-Werft auf dem Mars geschleppt und dort umgerüstet sowie gründlich analysiert werden.

Da erscheint ein drei Kilometer langes topsidisches Kriegsschiff. Kommandantin Hokkno fordert die Auslieferung Perry Rhodans und der TESS QUMISHA.

Anmerkung

Einundzwanzig Fragen an Christian Montillon zu seinem Band 3050 und an den Expokraten in ihm, Interview vom 01.02.2020, geführt von Roman Schleifer.


Innenillustration