Splitter des Feindes

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Action (Band 20)
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© Perry Rhodan KG, Rastatt
Zyklus: Kristallmond
Titel: Splitter des Feindes
Untertitel: Auf der Schatzwelt – der Kampf um die Zukunft des Naral-Systems
Autor: Andreas Kasprzak
Titelbildzeichner: Arndt Drechsler
Innenillustrator: Dominic Beyeler
Erstmals erschienen: Mittwoch, 24. Dezember 2008
Hauptpersonen: Perry Rhodan, Liarr, Lok-Aurazin, Rettkal
Handlungszeitraum: 10. Juni 2167
Handlungsort: Naral-System
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Während der Raumgleiter den Planeten Lemarak hinter sich lässt, wägt die Ultima Liarr ihr Chancen gegenüber dem Magadonen Lok-Aurazin ab. Da sie sich in ihrem eigenen Fahrzeug besser auskennt, kann sie sich bewaffnen, und es kommt zum Zweikampf. Zunächst mit Waffen, dann mit Fäusten, gehen sie aufeinander los. Doch der körperlich schwächere Regent der Energie erweist sich als reaktionsschneller und behält die Oberhand.

Kurz nach dem der Raumgleiter mit Lok-Aurazin und Liarr gestartet ist, landen drei LEKA-Disken bei Perry Rhodan, Betty Toufry und Rettkal. Der Geleitschutz der Ultima, angeführt von Tharg'athor Abbadhir, kommt um Minuten zu spät, und in der Folge geht es an Bord des Leichten Kreuzers BREHEB III, der zusammen mit einem weiteren Kreuzer im  Wikipedia-logo.pngOrbit Lemaraks verharrt. Dort hat Rhenkon das Kommando inne, der dem ekhonidischen Geheimdienst angehört. Diese Organisation nennt sich traditionell Freies Ekhas, und für Rhenkon hat die Rettung der Obersten Finanzberaterin höchste Priorität.

Da der Raumgleiter über eine Tarnvorrichtung verfügt, bleibt er zunächst unauffindbar. Auch der Umstand, dass die Ultima einen implantierten Peilsender trägt, ist zurzeit nicht hilfreich, denn auch der ist im Moment nicht zu orten. Immerhin halten sich die acht Monde der Opulu zurück, die sich zwischen den Planeten Vier und Fünf versammelt haben. Hoffnung sieht Toufry bei Tanisha Khabir, die von den Ärzten in ein künstliches Koma versetzt worden ist. Wie um diese Hoffnung zu unterstreichen, empfängt die Mutantin plötzlich die mentale Stimme des Mädchens. Khabir ruft nach Toufry und behauptet, den Standort Lok-Aurazins zu kennen. Rhenkon gestattet Toufrys Abflug nach Ekhas an Bord einer LEKA.

Zweieinhalb Stunden später meldet sich die Mutantin über Funk von Ekhas. Khabir liegt weiterhin im Koma, hat aber ein Wort Toufry zugeflüstert: »Palliaton«. Entsprechend lässt Rhenkon Kurs auf den zweiten Planeten nehmen, der Schatzwelt des Naral-Systems, wo alle finanziellen Fäden zusammenlaufen (und wo die USO einen geheimen Stützpunkt unterhält).

Nach dem Funkanruf wird Toufry von den Medikern Dr. Hhandun, Dr. Hoon und Dr. Matun (einem Ara) aufgesucht. Sie weisen darauf hin, dass Khabir zwar keinen Hellquarz mehr trägt, jedoch in ihrem Körper immer noch winzige Bestandteile davon existieren. Diesen gibt Toufry die Bezeichnung »Splitter des Feindes«. Die drei Mediker sehen in dem Mädchen ein Testobjekt, das gerettet werden muss – weil nahezu die gesamte ekhonidische Führungsschicht dem Einfluss der Opulu und ihrer Hellquarze unterliegt. Vielleicht ist eine Rettungsmöglichkeit ein Strahlungsschirm, denn durch einen solchen hat Lok-Aurazin ja seinen Hellquarz eingebüßt.

Lok-Aurazin hat sich einige Schlupfwinkel im Naral-System eingerichtet. So landet er auf Palliaton im Bereich eines Privat-Habitats, deren Besitzer er hat verschwinden lassen. Nun verfügt er auch wieder über Hellquarze und drückt sich einen grünen in seine Stirn. Als Nächstes will er von Liarr die Befehlscodes jener 50 Robotstationen herauspressen, die im Orbit des sechsten Planeten Chrettar stehen. Doch der Regent der Energie kann Liarr allein durch Worte davon überzeugen, dass es die Vernunft gebietet, wenn sie Rhodan und die Opulu (mit beiden hat Lok-Aurazin eine Rechnung offen) preisgibt. Für die Ultima ist das Schicksal der Ekhoniden vorrangig. Tatsächlich will der Magadone auch Rache an diesem Volk, was er wohlweislich verschweigt. Nun macht er den Peilsender in Liarrs Schulter ausfindig und entfernt ihn gewaltsam. Anschließend kann es nach Chrettar gehen.

Die beiden Kreuzer schleusen Einsatztruppen aus, als Palliaton erreicht wird. Diesen schließen sich auch Rhodan und Rettkal an. Den Weg weist ihnen Liarrs Peilsender, der nun deutlich empfangen wird. Doch in dem Habitat sind Lok-Aurazin und die Ultima nicht mehr anwesend. Nur der Peilsender wird aufgefunden und verdeutlicht, wie der Regent vorgegangen ist.

Während auch die Leichen der ehemaligen Besitzer des Habitats gefunden werden, melden die beiden Kreuzer Aktivitäten bei den Robotstationen im Orbit von Naral VI. Damit wird ersichtlich, dass Lok-Aurazin die Opulu-Monde angreifen will. Der Großadministrator kann Rhenkon überzeugen, mit der ekhonidischen Flotte einzugreifen, und will selbst Einheiten der Solaren Flotte herbeirufen. Vielleicht stehen ja noch welche im nahen Tarkalon-System.

Von der Solaren Flotte ist in aller Kürze nicht mit Hilfe zu rechnen, Tarkalon schweigt sogar. So wechselt Rhenkon auf den Kreuzer ABADIAH II, um mit der Ekhas-Flotte gegen die auf die Opulu-Monde zielenden Robotstationen vorzugehen. Abbadhir und Rhodan werden mit der BREHEB III gegen jene einzelne Station vorgehen, auf der Lok-Aurazin und Liarr vermutet werden. Dem ist auch so und der Magadone fordert Rhodans Leben für Liarrs. Doch da handelt Rettkal und rettet seine geliebte Ultima. Lok-Aurazin muss sich notgedrungen mit dem Gladiatorsklaven fortteleportieren.

Letztlich kann der Regent doch triumphieren, denn der Angriff auf die Opulu kann nicht mehr unterbunden werden. Einer der Monde zerbricht, und die Opulu setzen sogleich ihre Todesstrahlung ein. Indessen muss sich das Einsatzteam um Abbadhir und Rhodan zurückziehen, denn die Selbstzerstörungssequenz der Robot-Station ist aktiv.

Letztlich zerbrechen drei Monde, die fünf anderen werden erheblich beschädigt. Und nach einem letzten Aufbegehren, einem Aufleuchten von innen heraus, scheinen alle Hellquarze und alle Opulu zu sterben. Damit nicht genug, irgendetwas scheint sich aus dem Hyperraum dem Naral-System zu nähern – und es pulsiert ähnlich wie die Sonne Naral.

Auf Ekhas ist Khabir erwacht, bei der Toufry gewacht hat. Das Mädchen stellt fest, dass die Augen des Kosmos erloschen sind. Dafür spürt sie nun die Annäherung Hunderter Opulu. Diese haben die Todesschreie ihrer Kinder und Kindeskinder vernommen, sind traurig und voller Wut. Sie kommen, um zu richten.

Innenillustration

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© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt