Kampf um Ker'Mekal

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Überblick
Serie: Perry Rhodan Neo (Band 68)
Neo068.jpg
© Perry Rhodan KG, Rastatt
Zyklus: Epetran
Titel: Kampf um Ker'Mekal
Autor: Uwe Voehl
Titelbildzeichner: Dirk Schulz / Horst Gotta
Erstmals erschienen: Freitag, 25. April 2014
Handlungszeitraum: 2037
Handlungsort: Kontrollzentrum Ker'Mekal auf dem Bhedanmond Sertai, ZARAKH VII
Zusätzliche Formate: E-Book, Hörbuch, enthalten in Platin-Edition 17
Leseprobe: Leseprobe.png © Perry Rhodan KG, Rastatt
Hörprobe: Hörprobe.png © Eins A Medien GmbH, Köln

Kurz­zusammen­fassung

Die Pläne für den Sturz des Regenten werden konkret. Atlan da Gonozal, Novaal und Ihin da Achran planen die möglichst geräuschlose Übernahme des Kontrollzentrums der Flotte Ker'Mekal. Von dort wollen sie unauffällig mit Naats bemannte Schiffe zusammenziehen. Für die Aussicht auf Autonomie und Selbstbestimmung haben die Naats die Gefolgschaft für Sergh da Teffron aufgekündigt und sich der Opposition unter Atlan angeschlossen. Die Hand des Regenten ist unterdessen hinter dem Zellaktivator her, mit dem Enban da Mortur auf der Flucht ist. Sie setzt immer noch auf die Naatstreitmacht, die er durch Betrug hinter sich gebracht zu haben glaubt. Sein Lehensnehmer Granaar benutzt jedoch die Durchtriebenheit und Hinterlist seines Herren, um offiziell Zugang in Ker'Mekal zu erhalten. Der Kampf beginnt.

Handlung

Atlan da Gonozal, Ihin da Achran und Novaal treffen sich auf der GES'PATACH, im Tross des Regenten, zu einer Lagebesprechung. Der Plan, den Regenten zu stürzen nimmt konkrete Züge an. Die Gelegenheit, die Operation zu beginnen, ist günstig. Sergh da Teffron, die Hand des Regenten, ist mit der Jagd auf den Zellaktivator beschäftigt. Seine Assistentin Theta wird zwar nicht mehr von der Khestan kontrolliert, weil sie ihre eigenen Pläne verfolgt, aber ein Oppositioneller, Coghan, testet an den beiden neueste Drohnentechnologie. Diese soll in der Lage sein, Gedanken zu kontrollieren. Die Rolle der Mehandor und das Verhalten der Mascantin Pertia ter Galen bleiben dagegen unbekannte Variablen in dem Aufstand. Auf der Habenseite stehen die verbündeten Naats, die für die Zusicherung umfassender Autonomie und voller Bürgerrechte, den Sturz des Regenten unterstützen. Wenn es noch gelingt, die Legitimation des Regenten zu erschüttern, indem man beweist, dass er kein Arkonide ist und den Imperator aus dem Weg geschafft hat, wäre es auch hilfreich. Charron da Gonozal arbeitet daran. Ein offener Kampf ist jedoch vorläufig ausgeschlossen. Der Plan, den Kristallpalast direkt zu besetzen, wird ebenso verworfen wie der Angriff auf Arkon III. Die Aufmerksamkeit, die eine Konzentration von Schiffen dort auf sich ziehen würde, wäre zu groß. Stattdessen einigt man sich auf Atlans Vorschlag, sich zuerst den militärischen Einrichtungen auf Bhedans Monden zu widmen. Speziell die Einnahme des Kontrollzentrums der Flotte, Ker'Mekal auf dem Bhedan-Mond Sertai, ist in diesem Plan das Ziel. Dort werden die strategischen Entscheidungen der Kriegswelt logistisch umgesetzt. Ein Kommandounternehmen soll in Ker'Mekal eindringen und dort den regententreuen Generalquartiermeister Burech Enyer durch Atlan da Gonozal ersetzen. Der kann dann Schiffe nach Bhedan rufen lassen, um Wartungsarbeiten vornehmen zu lassen und Mannschaften in den Einsatz oder in die Ruhestellung schicken. So können unauffällig Verbände zusammengezogen werden, auf denen hauptsächlich Naats Dienst tun. Auf diesen Schiffen sollen, bei Beginn der Operation, die Naats, die meist niedere Ränge bekleiden, die Kontrolle übernehmen.

Die Begeisterung Sergh da Teffrons für Theta ist merklich abgekühlt. Er kann ihr den Fehlschlag um Enban da Mortur nicht verzeihen. Seine Gier nach dem Zellaktivator ist zu groß. Als Inspektor der Flotte, Lukan Duro, geht er mit einem gefälschten Einsatzbefehl auf dem Kreuzer ZARAKH VII selbst auf die Suche nach Enban da Mortur. Schon bald beschäftigen Duro alias da Teffron merkwürdige Vorfälle. Der ihm zugeteilte Adjutant Coghan erweist sich als Trugbild. Zu jeder unpassenden Gelegenheit taucht Coghan auf und verschwindet wieder. Das Bild welches Duro dabei abgibt, ist sehr irritierend. Er verlangt, dass Besatzungsmitglieder nach dem Unsichtbaren suchen sollen. Da erhält die Hand einen Anruf von seinem Lehensnehmer Granaar. Der unterbreitet ihm haargenau den Vorschlag, den Atlan, Novaal und Ihin auf der GES'PATACH ausgebrütet haben, um das Kontrollzentrum Ker'Mekal zu übernehmen. Obwohl der Plan von einem Naat ist, befindet er ihn für gut und er kommt zudem zur rechten Zeit. Denn seit kurzem ist er sich sicher. Der Regent will ihn loswerden. Bei der Audienz beim Regenten, offenbarte der einen Plan, bei dem Sergh da Teffron als Kanonenfutter herhalten soll, während der Regent selbst am Schluss als genialer Feldherr dastehen wird. Ein Plan, den Sergh da Teffron Novaal und seinem Verband im Tatlira-System zugedacht hatte. Die Hand muss also handeln und sollte der Plan Granaars fehlschlagen, kann da Teffron den Angriff auf Ker'Mekal aufständischen Naats in die Schuhe schieben. Er hingegen kann sich der Jagd auf den Zellaktivator widmen.

Granaar, der den Plan Atlans Sergh da Teffron verkauft hat, als wäre es dessen eigener, wurde sogleich von seinem Herren nach Sertai geschickt, um in offizieller Mission für die Hand des Regenten das Kontrollzentrum Ker'Mekal auf sein Sicherheitskonzept zu prüfen. Was die Hand nicht weiß ist, dass die Naats, seit Novaals Mission ihre Gefolgschaft aufgekündigt haben. Granaar hält Verbindung mit dem ehemaligen Reekha. Je tiefere Einblicke Granaar in die Station erhält, umso lauter werden seine Zweifel. Nach außen anscheinend verletzlich, erweist sich Ker'Mekal nach innen als eine tief in den Mond getriebene Festung mit mehrfachen, gesicherten Kommunikationsverbindungen. Das Schwierigste aber ist das enge Vertrauensverhältnis zwischen Burech Enyer und seinen Mitarbeitern, die zudem sehr hohe Kompetenzen in ihrer Arbeit entwickelt haben. Das könnte einen Austausch fast unmöglich machen. Nach einem Essen mit Enyers Familie kündigt Granaar die Ankunft von vierhundert weiteren Naats zur Stärkung der Verteidigungsbereitschaft von Ker'Mekal an. Burech Enyer verspricht, sich darum zu kümmern.

Theta, noch die Kurtisane und Assistentin Sergh da Teffrons, kommt sich in den letzten Tagen wie eine Getriebene vor. Gegen ihre Gewohnheit besucht sie mehrmals einen angesagten Club, um sich zu vergnügen. Dabei will sie den geheimnisvollen Coghan kennenlernen, mit dem sie schließlich bei ihm zu Hause landet. Während ihres gesamten Zusammenseins, wird sie das Gefühl nicht los, Coghan könnte ihre Gedanken lesen und findet das bestätigt. Theta kann ihn betäuben und fesseln. Coghan gesteht unter Folter, dass er nur scheinbar Gedanken lesen und auch manipulieren kann. Es funktioniert wie ein technischer Virus. Sobald er jemanden infiziert hat, kann er dem Infizierten Gedanken eingeben, die er dann natürlich selbst kenne. Er kann den Virus auch an andere Personen weitergeben lassen und auch dieser Gedanken eingeben. Die eingegebenen Gedanken selbst, könne er aber nicht mehr manipulieren. Sie verselbständigen sich und koppeln mit ihren Erzeugern zurück. Theta hätte diesen Virus an Sergh da Teffron weitergegeben. Allerdings funktioniert dieser von Aras ursprünglich zur Gedankenübertragung entwickelte Virus, nur sechs Tage lang. Theta presst auch den Auftraggeber heraus, Ihin da Achran. Anschließend paralysiert sie Coghan und entfernt den Sender aus seinem Ohr.

Auf der ZARAKH VII häufen sich die Vorfälle. Alle in der Umgebung von Sergh da Teffron scheinen jetzt von Halluzinationen und Geistererscheinungen heimgesucht zu werden. Einige Besatzungsmitglieder greifen die Hand an. Das Chaos wird unerträglich. Sergh da Teffron lässt sich mit dem Kommandanten Farik zusammen in die Arrestzelle einsperren. Zur Ruhe gekommen, schließt er, dass die Vorfälle mit Coghan und seiner eigenen Person zu tun haben müssen. Kurze Zeit später attackiert Farik, ergriffen vom Geist Coghans, da Teffron. Der wehrt ihn ab. Das Leben Fariks und damit Coghans erlischt. Von Theta erfährt er, wer für die Vorkommnisse verantwortlich ist. Sie erzählt ihm aber bei weitem nicht alles. Die Hand des Regenten gibt sich zu erkennen, um das Chaos auf dem Schiff in den Griff zu bekommen. Der Ersten Offizierin Samena da Issam eröffnet er nun, was seine wahre Absicht ist. Die Jagd auf den gefährlichen Enban da Mortur. Die Suche nach dem Ex-Adjutanten der Mascantin kann auf zwei Schiffe eingeschränkt werden. Zunächst gelingt es da Mortur seinen Aufenthaltsort auf der USTENTURN mit Hilfe des IS-Verzerrers zu verschleiern. Die ZARAKH VII bringt daraufhin das zweite Schiff, die TIRONOR, auf. Dort findet man zwar geschmuggelte Waffen für die Mehandor aber keinen da Mortur. Dann stoßen dessen Verfolger auf Unregelmäßigkeiten in den Individualsignaturen der Passagiere. Ein zweites Mal wird die USTENTURN gestoppt. Enban da Mortur erwartet sein Ende.

Unter der Tarnidentität Serkan da Melan tritt Atlan als Kommandant der vierhundert, von Granaar angekündigten, Naatsoldaten auf, die für die erhöhte Sicherheit des Kontrollzentrums in Kriegszeiten sorgen sollen. In Wirklichkeit ist es der Kommandotrupp, der die Kontrolle Ker'Mekals übernehmen soll. Das soll der Anfang vom Ende des Regenten sein. Kaum haben die Naatsoldaten ihre Quartiere aufgesucht, kommt der Befehl zum Angriff. Während sich die auf dem Schiff verbliebene Hundertschaft unter Führung von Atlan und Novaal vom Landepunkt her Zugang zur Station verschafft, gehen die Naats unter Granaar von Innen in den Kampf. In den oberen, zivilen Etagen kommt der Trupp schnell voran. Lediglich einige Kampfroboter leisten Widerstand. Die Zivilisten ergeben sich schnell. Je näher er aber dem vorrangigem Ziel, dem Hauptgenerator kommt, umso organisierter und härter wird der Widerstand. Nur vom Hauptgenerator aus, ist es möglich die Schutzschirme zu aktivieren. Deshalb lassen die Angreifer die Zentrale zunächst liegen. Als Burech Enyer die Absicht der Rebellen durchschaut, schickt er ihnen schwer bewaffnete arkonidische Kämpfer entgegen. Es gibt Verluste auf beiden Seiten. Schließlich gelingt Atlans Trupp der Durchbruch zum Generator. Dort aktiviert er den Schutzschirm der Station. Ker'Mekal ist von der Außenwelt abgeschnitten. Beim Versuch, den Generator zurückzuerobern, wird Enyer von Atlan paralysiert. Seine Mitkämpfer schaffen ihn zurück in die Zentrale. Granaar, der sich im Stealth-Modus seines Kampfanzugs dorthin einschleusen kann, will beim Angriff auf die Zentrale das Schott von innen öffnen. Er wird jedoch vom Generalquartiermeister entdeckt und schwer verwundet. Weil die Zeit für die Verteidiger läuft, greifen Atlan und die Naats um Novaal zu einer List. Durch eine ausgeklügelte Angriffstechnik erwecken die Naats den Eindruck, als würde die Zentrale bald fallen. Die unerfahrenen Kämpfer um Enyer fliehen durch einen offengehaltenen Geheimgang. Am Ausgang des Tunnels werden sie in Empfang genommen. Nur Burech Enyer kann entkommen. Atlan ahnt, wo er Enyer suchen muss. Gegen die Zusicherung, seine Familie zu verschonen, ergibt sich Thi'athor Enyer.

Sergh da Teffron ist verbunden mit Ker'Mekal. Der schwerstverwundete Granaar meldet, trotz größter Schmerzen mit Unterwerfungsgeste, die Einnahme der Station. Die Hand glaubt, ihr Plan gehe auf. Sie lässt dabei keinerlei Bedauern über die gefallenen Naats erkennen. Er will sie sogar als Terroristen präsentieren. Allerdings, so glaubt Atlan, wird da Teffron eine böse Überraschung erleben.