Eine neue Erde

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Überblick
Serie: Perry Rhodan Neo (Band 75)
Neo075.jpg
© Perry Rhodan KG, Rastatt
Zyklus: Protektorat Erde
Titel: Eine neue Erde
Autor: Frank Borsch
Titelbildzeichner: Dirk Schulz / Horst Gotta
Erstmals erschienen: Freitag, 1. August 2014
Handlungszeitraum: 16.–19. November 2037
Handlungsort: Erde
Zusätzliche Formate: E-Book, Hörbuch
Leseprobe: Leseprobe.png © Perry Rhodan KG, Rastatt
Hörprobe: Hörprobe.png © Eins A Medien GmbH, Köln

Kurz­zusammen­fassung

Perry Rhodan und Reginald Bull erleben bei ihrer Rückkehr zur Erde eine böse Überraschung. Die RANIR'TAN und ihre Besatzung muss vor Kriegsschiffen des Großen Imperiums flüchten. Trotz aller Bemühungen kennt dieses die Position der Erde. Perry und Reg bleiben mit ihrem neuen Freund Tai'Targ zurück und sehen sich dem Protektorat Larsaf gegenüber. Rhodan trifft Rhodanos, sein von den Mutanten materialisiertes Alter Ego.

Satrak, der Fürsorger des Imperiums für die Erde versucht die Geheimnisse Rhodans und der AETRON-Expedition zu entschlüsseln. Er hat jedoch in den eigenen Reihen einen größeren Feind, dessen Mordanschlag er nur knapp entgeht.

Eric Manoli soll für die Mitarbeit im Protektorat gewonnen werden, hält aber die Treue zu seinem gealterten Freund, von dem er glaubt, es sei Perry Rhodan. Am Ende steht er ihm tatsächlich gegenüber.

Handlung

Die Vorfreude auf den Heimatplaneten Erde ist bei Perry Rhodan und Reginald Bull nach monatelangem Rückflug aus dem Arkonsystem groß. Als jedoch der angeschlagene Schwere Kreuzer RANIR'TAN im Normalraum vor Terra rematerialisiert, erwartet die Besatzung um die Kommandantin Shaneka eine böse Überraschung. Sie werden von Kriegsschiffen des Großen Imperiums empfangen. Trotz aller Bemühungen, die Koordinaten der Erde aus dem Epetran-Archiv zu löschen, kennt das Imperium deren Standort. Da die Kennung der RANIR'TAN sie als abtrünnig identifiziert, bleibt nur die Flucht. Vor der Nottransition verlassen Perry und Reg mit Hilfe von Tai'Targ auf abenteuerliche Weise das Raumschiff. Sie landen auf Sri Lanka um sich anschließend nach Terrania zu begeben. Das Stealthfeld des An'etisk ist arkonidischer Ortungstechnik haushoch überlegen und ermöglicht den Dreien eine unerkannte Reise. Aus den irdischen Datennetzen erfahren die Beiden, dass Terra seit dem 31. August 2037 unter dem Protektorat des Tai Ark'Tussan steht. Die Imperatrice Emthon V. hat den Fürsorger Satrak, einen Istrahir, eingesetzt. Chetzkel, Reekha der 312. vorgeschobenen Grenzpatrouille, hat den Bewohner Terranias freien, unbewaffneten Abzug eingeräumt. Bis auf die Naats, unter ihnen Toreead, und einige terranische Widerständler, räumten diese die Hauptstadt Terras. Die anschließenden Kämpfe machten die Stadt dem Erdboden gleich. Keiner der Naats überlebte. Die einzigen intakten Gebäude sind der Stardust Tower, der im Bau befindliche Fürsorgerpalast und das Transitgefängnis Nr. 1. Plötzlich wird Perry von heftigen Schmerzen geplagt. Daraufhin kann er einen Moment lang, durch die Augen des gealterten Perry Rhodan, seines Klons oder seines zeitgereisten Ichs, auf seinen Freund Eric Manoli sehen. Der befindet sich unweit ihres Standortes in einem Flüchtlingslager.

Manoli, Arzt und Mitglied des engsten Führungszirkels der Terranischen Union, konnte den gealterten Perry Rhodan, der in der Genesis-Krise durch einen mentalen Block der irdischen Mutanten auf die Erde geholt wurde, unbemerkt aus der Klinik Terrania Central schaffen. Seitdem betreut er den komatösen Mann, der sein Freund Perry Rhodan sein soll, unter widrigsten Umständen in einem Flüchtlingslager. Gerade als sich die Umstände der beiden bessern sollen, scheint es, als wolle der alte Mann aus dem Koma erwachen. Im selben Moment erscheint die Terra Police und verhaftet die beiden wegen Verstoßes gegen das Registrierungsgesetz.

Perry und Reg können aber nur noch der Gefangennahme des Arztes und seines Schützlings, des erwachten alten Perrys, zusehen. Tai'Targs Energiereserven reichen noch nicht aus, um die Quadcopter der Terra Police mit den Gefangenen zu folgen. So schickt die Große Sechs seine Einheit Lenim hinterher, der das Transitgefängnis Nr. 12 in Nordirland identifiziert.

Der Istrahir Satrak, seit zwei Monaten Fürsorger der früheren und nun wiederentdeckten Kolonie Larsaf III, will auf dem Mond hinter das Geheimnis des Menschen Perry Rhodan kommen, dem er seit Antritt seines Amtes auf die Spur kommen will. Dazu besucht er die Wrackteile der AETRON auf der Rückseite des Mondes, was für ihn ein zweites Rätsel darstellt. Was hatten Crest da Zoltral und seine Ziehtochter Thora da Zoltral dort zu suchen? An den Kraterrand folgt ihm der Reekha Chetzkel. Die beiden haben ihre Probleme miteinander. Während Satrak eher ein Mann des Ausgleichs ist, der gedenkt, zwar mit harter Hand, aber auch gerecht und umsichtig, das Protektorat Erde im Sinne des Imperiums zu lenken, ist Chetzkel eher der alte Haudegen der Flotte, der Härte und Unnachsichtigkeit demonstriert. Chetzkel will für den Mord an den Arkoniden der AETRON ein Exempel an den Terranern statuieren. Satrak verbietet ihm das. Noch während des Rückfluges vom Mond gerät der Fürsorger erneut mit dem Reekha zusammen. Chetzkel befiehlt den Angriff auf die RANIR'TAN, ein naatisch bemannter abtrünniger Kreuzer, der sich an den Aufständen gegen den Regenten beteiligt hatte. Für Satrak wären gefangengenommene Verräter aber wertvoller, als tote.

Satrak besucht das Transitgefängnis Nr. 12. Vorgeblich einer Inspektion wegen, in Wirklichkeit jedoch will er die zwei neuen Gefangenen aufsuchen. Er kennt die wahre Identität Manolis. Nach dem Gespräch mit Satrak, der Manoli bittet, die Zukunft der Menschheit im Großen Imperium mitzugestalten, befindet sich Eric in einem Gewissenskonflikt. Den Argumenten des Istrahirs kann sich der Arzt kaum entziehen, zumal einige seiner terranischen Mitstreiter diesen Weg schon gehen.

Kurz darauf erfährt der Fürsorger von der Ara Leyle, wer der alte Mann ist, um den sich Manoli sorgt: Perry Rhodan. Er begibt sich zurück zum Gefängnis, um sich Rhodan näher anzusehen und gerät in eine Gefängnisrevolte. Gegen den Reekha Chetzkel, der sich mit der AGEDEN zur Niederschlagung der Revolte über dem Gefängnis positioniert hat, soll er als Geisel herhalten. Satrak kann sich aufgrund seiner Fähigkeiten befreien, muss aber erkennen, das Chetzkel ihn töten will. Leyle rettet ihm, bewusst oder unbewusst, das Leben.

Die Flucht von Manoli und Rhodanos, so stellt sich der greise Rhodan vor, endet vorläufig in einem verlassenen Haus. Rhodanos ist zu sehr geschwächt. Denn die gut versteckte und wirkungsvolle Waffe Enteron hat einen Nachteil. Sie ernährt sich von den Nährstoffen seines Trägers. Wenn der nicht genug Nahrung zu sich nimmt, zehrt er aus. Perry und Reg finden zu den beiden und so kommt es in der verlassenen Unterkunft zum Treffen der genetischen Zwillinge Rhodanos und Rhodan. Rhodanos stellt sich als Duplikat Rhodans vor, als eines von vielen Duplikaten. Die Schablone dafür lieferte Rhodan selbst, als er auf der Elysischen Welt war. Wie von den zukünftigen Imperatoren auch, wurde er in der Unterkunft gescannt. Eigentlich ist Rhodanos durch die Zeit zur Erde gekommen, um dies zu verhindern. Er warnt Perry vor ES. Die Menschheit, Perry und seine Schablonen seien nur Figuren in einem Spiel, in dem selbst die Arkoniden nur flüchtige Erscheinung sind. Rhodan muss seine Schablone vernichten. Dazu müsste er Callibsos Puppen folgen, die seit langem auf der Erde versuchen, Rhodan von seinem Weg abzubringen. Dann geht alles sehr schnell, Chetzkels Leute suchen entflohene Gefangene. Perry, jetzt selbst mit dem Enteron, Bully und Eric fliehen mit Tai'Targs autonomen Helfern, während Rhodanos ihnen den Rücken freihält und dabei stirbt.

Die Flüchtigen hoffen, auf Owey Island an der Westküste Irlands Unterschlupf zu finden. Der Rückzugsort, den Homer G. Adams für die Mutanten geschaffen hatte. Sie werden von Thora da Zoltral begrüßt.

Fürsorger Satrak, dem der versuchte Mord Chetzkels noch nachhängt, versucht in dem künstlichen Abbild seiner Heimat Istrahir Trost zu finden, als Leyle ihm eine wichtige Nachricht überbringt. Perry Rhodan hat seinen genetischen Doppelgänger getroffen.