Raumjäger

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Begriffsklärung Dieser Artikel beschreibt den kurz auch Jäger genannten Raumschiffstyp der klassischen Perry Rhodan-Serie. Für den Raumschiffstyp der Perry Rhodan Neo-Serie, siehe: Raumjäger (PR Neo).
Für weitere Bedeutungen, siehe: Jäger.

Raumjäger ist die Bezeichnung für kleine militärische Raumschiffstypen, die analog den Atmosphären-Jagdflugzeugen an Bord von Raumstationen und Raumschiffen als mobiles Offensivmittel eingesetzt werden.

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Heft: PR 9 – Innenillustration 2
© Perry Rhodan KG, Rastatt

Allgemeines

Kennzeichnend ist, dass sie meist zwischen 10-50 m lang sind, selten mehr als drei Personen Besatzung haben und keine Einrichtungen an Bord haben, um als autarke Einheit zu operieren. Ihnen fehlen Ersatzteile, Quartiere, die Redundanz der technischen Systeme ist meist minimal.

Große Raumjäger mit zwei oder drei Personen Besatzung werden auch als Zerstörer bezeichnet. Zerstörer zeichnen sich darüber hinaus dadurch aus, dass sie über mehr Offensivwaffen verfügen.

Entwicklung

Als Perry Rhodan 1971 den Arkoniden begegnete, trugen deren Kampfraumer bereits eine große Anzahl kleinerer Beiboote mit sich, die nicht für Rettungsaktionen geeignet waren, wie beispielsweise raumtaugliche Ein-Mann-Jäger. Dies war den technischen Umständen geschuldet, dass in der Milchstraße über viele 10.000 Jahre hinweg eine große Anzahl kleiner, schwer zu ortender Einheiten eine mindestens ebenso große Anzahl kleiner oder eine geringe Anzahl größerer Raumschiffe eine Zeit lang in Schach halten konnte.

Mit Auftritt der Terraner auf der galaktischen Bühne beschleunigte sich die allgemeine technische Entwicklung enorm – zunächst allerdings fast ausschließlich auf terranischer Seite. So entwickelten sie etwa die Drei-Mann-Zerstörer. (PR 22)

Der Gipfel der kleinen, schlagkräftigen Schiffe war mit der Moskito-Jet und der späteren Lightning-Jet erreicht. Bis dahin war die Anzahl der für den Gegner recht lästigen, kaum zu bekämpfenden Kleinraumschiffe pro Großraumer mit jeder neuen Schiffsgeneration immer weiter gewachsen.

Mit der galaxisweiten Verbreitung der Transformkanone und wirkungsvolleren Energieschutzschirmen verloren die kleinsten Angriffsschiffe jedoch an Bedeutung. Sie konnten in Raumschlachten gegen große Einheiten kaum mehr etwas ausrichten. Die verlorene Schlacht der LFT um das Sonnensystem gegen die Arkoniden belegt dies drastisch.

Durch die erhöhte Hyperimpedanz konnten die kleinsten Angriffsschiffe nicht mehr mit Paratrontechnik ausgerüstet werden. Hierdurch erhöhte sich ihre Verletzlichkeit ungemein.

Aufgabengebiete

  • Nah-Aufklärung
  • Begleitschutz von Transportern für Kurzstrecken
  • Bekämpfung von gegnerischen Raumschiffen und Raumstationen im Gefecht
  • Angriff auf gegnerische Boden- und/oder Raumziele zur Erzwingung von Überlegenheit und/oder Vorbereitung von Landungen

Geschichte

Die Terraner fanden 1972 die ersten Raumjäger auf der Venus und machten sie sofort zum festen Bestandsteil ihrer noch kleinen Flotte. (PR 9) 1981 waren aus ihnen die ersten raumflugtauglichen Drei-Mann-Zerstörer entwickelt worden. (PR 22)

3581 flüchtete Jentho Kanthall kurz vor dem Sturz in den Schlund mit einem Raumjäger in den Weltraum, weil er meinte, es sei dort sicherer. Doch sein Fahrzeug drohte bei dem Übergang zu explodieren und er rettete sich in die Rettungskapsel. (PR 768)

Modell

Ein Zinnmodell des Raumjägers »WEGA« aus dem 20. Jahrhundert ist als Beilage zur Vorzugsausgabe der Silber Edition Nr. 3 »Der Unsterbliche« enthalten.

Quellen

PR 9, PR 22, PR 768