Transition (PR Neo)

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PR Neo
Dieser Artikel beschreibt die Technologie der Perry Rhodan Neo-Serie. Für weitere Bedeutungen, siehe: Transition (Begriffsklärung).

Eine Transition (Wikipedia-logo.pnglat.; dt. »Übergang«; auch: Hyperraumsprung) ist eine Fortbewegungsart, mit der interstellare räumliche Distanzen praktisch augenblicklich (instantan, in Nullzeit) zurückgelegt werden können. (PR Neo 1)

Umgangssprachlich wird auch der Begriff Hypersprung verwendet. (PR Neo 51)

Physik

Über die Physik ist nur bekannt, dass es sich um einen »Sprung« durch den Hyperraum handelt. Wie er durch das Transitionstriebwerk bewirkt wird, ist unbekannt. (PR Neo 8)

Für den Eintritt in den Hyperraum muss das Raumschiff mindestens fünfzig Prozent der Lichtgeschwindigkeit erreicht haben. Mit einer höheren Eintrittsgeschwindigkeit sinkt der Energieverbrauch. Die Reichweite steigt ebenfalls. (PR Neo 25, Kap. 2)

Fehltransition

Der Fehlschlag einer Transition wird Fehltransition genannt. Dabei wird das Raumschiff zwar räumlich versetzt, es kommt allerdings zum Durchschlagen von Energie – Instrumente, Aggregate und Einrichtungen können dadurch beschädigt werden. Für Lebewesen ist der Transitionsschock deutlich höher als bei einer gelungenen Transition, ist aber nicht lebensbedrohend. (PR Neo 25)

Nottransition

Normalerweise benötigt ein Transitionstriebwerk nach einem Sprung eine gewisse Zeit für die Überprüfung und das Wiederaufladen der Strukturfeldkonverter. Erst dann kann der nächste Sprung erfolgen. (PR Neo 36, Kap. 3)

Bei einer Nottransition wird die gesamte verfügbare Energie in die Transitionstriebwerke geleitet und ein blinder Sprung ausgeführt. Da keine Zeit für Berechnungen bleibt, kann weder Sprungentfernung noch das Sprungziel festgelegt werden. Die Beanspruchung des Triebwerks ist ungleich größer. Es kann ausfallen. Im Extremfall wird das Schiff beim Sprung zerrissen. Zudem sind Nottransitionen durch den ausgeprägten Transitionschock wesentlich belastender für die Besatzung als normale Transitionen. (PR Neo 74, Kap. 8)

Transitionsschock

Der Transport ist rauer Natur, die Reisenden unterliegen einem starken Transitionsschock, der zu einer zeitweiligen Bewusstlosigkeit führen kann. Mutanten sind stärker von dieser Begleiterscheinung betroffen; bei der sensiblen Sue Mirafiore war die Reaktion darauf lebensgefährlich. (PR Neo 12, Kap. 6)

Der Transistionsschmerz nimmt bei höheren Eintrittsgeschwindigkeiten ab. Er steigt mit der Reichweite. Während kurze Sprünge nur ein leichtes Ziehen verursachen, können weite Sprünge zur Bewusstlosigkeit führen. (PR Neo 37, Kap. 3)

Nach Auskunft des erfahrenen Raumfahrers Skelir gewöhnen sich Reisende mit zunehmender Zahl erlebter Transitionen an die Schocks, so dass die Reaktion geringer ausfällt. (PR Neo 12) Diese Abhärtung verliert sich wieder, wenn man längere Zeit an keiner Transition teilgenommen hat. (PR Neo 25)

Die Arkoniden gehen erfahrungsgemäß von einer medizinischen Komplikationsrate von 0,5 % bei Sprüngen unter 50 Lichtjahren aus. Dies steigert sich bis zu einer Rate von 3 % bei Sprüngen bei der Maximaldistanz von etwa 600 Lichtjahren. (PR Neo 25)

Die Arkoniden kannten Medikamente, die den Entzerrungsschmerz linderten. (PR Neo 25)

Transitionsunverträglichkeit

Manchmal tritt das Phänomen der Transitionsunverträglichkeit auf. Obwohl die betroffene Person bereits mehrere Transitionssprünge erfolgreich absolviert hatte, tritt plötzlich eine Unverträglichkeit auf. Die Symptome des Transitionsschocks nehmen lebensbedrohliche Ausmaße an. Jeder Sprung könnte der Letzte sein. (PR Neo 38, Kap. 10)

Die Betroffenen werden in einer Rettungskapsel, die von Mehandor auch Haldor-Kartirlon genannt wird, ausgesetzt und in Richtung des nächsten bewohnten Planeten geschossen. Man nennt sie Umgangssprachlich auch Ausgespuckte. Die Kapsel fliegt mit hochrelativistischer Geschwindigkeit, so dass für den Betroffenen nur wenig Zeit vergeht. (PR Neo 38, Kap. 10)

Geschichte

Erstmals erlebten Menschen 2036 eine Transition an Bord des arkonidischen Raumschiffes GOOD HOPE: Bei einem Flug von der Erde zum benachbarten Wega-System wurde eine Distanz von 27 Lichtjahren überwunden. (PR Neo 8)

Die erste Fehltransition, an der Menschen beteiligt waren, fand am 2. Januar 2037 mit der TOSOMA auf dem Weg nach Arkon statt. Dabei setzten die Energie eine Arkonbombe in Gang. Nur durch das Absprengen der betroffenen Hangarsektionen konnte die TOSOMA vor der Vernichtung gerettet werden. (PR Neo 25)

Quellen

PR Neo 1, PR Neo 8, PR Neo 9, PR Neo 12, PR Neo 25, PR Neo 36, PR Neo 37, PR Neo 38, PR Neo 51, PR Neo 74