Vlission (Roboter)

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich mit dem Roboter. Für den Soberer, siehe: Vlission.

Vlission, auch bekannt als das zweite Relikt der Soberer, ist ein Roboter und neben der Prior-Welle das wahrscheinlich fortschrittlichste Produkt soberischer Technologie.

Erscheinungsbild

Seine Schöpfer haben Vlission nach dem Vorbild eines durchschnittlichen Soberers erschaffen. Seine Außenverkleidung imitiert nahezu die Erscheinung eines biologischen Lebewesens. Im Gegensatz zu Soberern hat Vlission allerdings eine schuppenlose Haut.

Die internen Systeme des Roboters sind außerst komplex aufgebaut und für eine nahezu unbegrenzte Lebenszeit ausgelegt. An Verteidigungssystemen sind ein Schutzschirm und verschiedene Energiewaffen im Torso und den Händen untergebracht. Außerdem verfügt er über ein internes Antigravsystem, integrierte Hyperfunkanlagen und einen Konstruktor. Dieses im rechten Bein eingebaute Gerät ist in der Lage, kleine aber durchaus komplexe Gegenstände zu produzieren, seien es Werkzeuge, Ersatzteile, Mikrosonden oder sogar kleine Fusionsbomben.

Charakterisierung

Die zentrale Rechnereinheit Vlissions ist eine Tiotronik mit Bioplasmazusatz. Geprägt wird sein Verhalten durch drei Grundsätze, die ihm seine Schöpfer gegeben haben:

  • Auffinden und Schutz der Prior-Welle
  • Verhinderung von Schaden für Fremdvölker
  • Schutz der eigenen Existenz.

Diese Grundsätze sind bindend, können von Vlission aber - mit Ausnahme der Erhaltung der Prior-Welle und dem Ziel ihrer positiven Entwicklung - in Grenzen frei interpretiert werden.

Geschichte

Anmerkung: Die Zeiteinteilung basiert auf dem soberischen Kalender. Daher kann die Jahreslänge stark von dem terranischen Standardjahr abweichen.

Nach der Erschaffung der Prior-Welle durch den Soberer Vlission und seine Gefährten kehren einige von ihnen heim nach Blosth. Auch sie sind vom Niedergang ihres Volks gezeichnet und einer nach dem anderen erliegt dem Wahnsinn. Doch einige haben beschlossen, noch ein letztes Projekt durchzuführen. Auf der zweiten Welt ihres Heimatsystems machen sie sich ans Werk, die Produktionsanlagen für einen letzten Lauf umzustellen. In monatelanger Arbeit erschaffen sie einen Roboter, welcher der wahrscheinlich am höchsten entwickelte seiner Art von soberischer Hand ist, und taufen ihn auf den Namen Vlission.

Die nächsten Monate ziehen sich seine Schöpfer Woulto und Dlassior mit ihren Gefährten auf die Raumstation HOFFNUNG zurück, um dem allgemeinen Chaos zu entgehen und die nötige Zeit und Ruhe zu finden, Vlission auf seine Mission vorzubereiten: die Suche und den Schutz der Prior-Welle. Nach dem Tod seiner Schöpfer macht sich Vlission mit einem Narvion-Raumer auf den Weg.

Sein erstes Ziel ist die Galaxie Drogahmert. Er erwartet hier erste Informationen finden zu können, die andeuten, welche Richtung die Welle eingeschlagen hat. Statt der erhofften Hinweise findet er Schiffe einer feindlich gesinnten Robotzivilisation vor, die ihn angreifen. Nach kurzem Gefecht, das zu seinen Gunsten ausgeht, wird er von der Leitinstanz der Roboter angegriffen, dem Großen Konservator. Dieser Androide stellt sich als Gefahr heraus, doch Vlission kann ihn mit List austricksen und die Selbstzerstörung der Robotbasis einleiten. Doch ein Wesen namens Fahwonmeb hält ihn auf. Im Gegenzug für Informationen lässt sich Vlission auf einen Handel mit Fahwonmeb ein. Da dieser nach den Ereignissen keine weitere Störung gebrauchen kann, bietet er Vlission Informationen an, wenn dieser sich für eine längere Zeit deaktiviert. Ohne sichtbare Alternative nimmt der Roboter an, doch Fahwonmeb spielt falsch und verlängert die Deaktivierungsphase auf über eine Million Jahre.

Die Erkenntnis, betrogen worden zu sein, trifft Vlission schwer. Doch zumindest hat Fahwonmeb ihm einen Hinweis auf eine alte Survion-Station hinterlassen. Doch diese stellt sich als Falle heraus, in der Fremdwesen in Sobererkostümen ihr Unwesen treiben. Um sicher zu stellen, dass niemals Einrichtungen der Soberer für zwielichtige Handlungen missbraucht werden können, aktiviert Vlission die Selbstzerstörung der Station. Er gibt den Wesen, die anscheinend von Fahwonmeb auf ihn angesetzt wurden, eine Frist zu Räumung, liest die Speicher der Bordtiotronik aus und macht sich mit allen hier verbliebenen Narvion-Raumern auf.

Sein nächstes Ziel ist die Galaxie Balayndagar. Dort will er Hinweisen auf den Verbleib der Welle nachgehen, die er in den Datenbanken gefunden hat. Seine Raumer lässt er für die lange Strecke in einer Kette formieren, wo die hinteren ähnlich wie Zusatztriebwerke arbeiten und für den Vortrieb sorgen. Ausgebrannte Schiffe lässt er auf der Strecke abkoppeln. In Balayndagar angekommen, bewahrheiten sich die Hinweise. Auf einem Planeten trifft er Lebewesen, aus denen sich die späteren Kelosker entwickeln werden. Dieses junge Volk betet einen Stein an, der von der Welle getroffen wurde und einen Teil ihrer Informationen aufgenommen hatte.

Guten Gewissens, einer anscheinend positiven Entwicklung der Prior-Welle begegnet zu sein, nimmt Vlission seine Suche wieder auf. Von Fahwonmeb, der anscheinend von den Ereignissen erfahren hat, wird der Roboter wieder schlafen geschickt. Diesmal für eine doppelt so lange Zeitspanne als beim letzten Mal. Bei seinem Erwachen muss Vlission feststellen, dass sein Raumer inzwischen Fahrt aufgenommen und den Leerraum zu einer anderen Galaxie durchquert hat. Das Schiff wurde vor kurzer Zeit von den Hulkoos eingefangen. Nach kurzer Unterredung mit ihnen beschließen sie, ihn zu einer Kleinen Majestät zu bringen. Mit Misstrauen beäugt Vlission die Aktivitäten dieser Entität, die versucht ihn zu kontrollieren und gegen die Kaiserin von Therm einzuschwören. Er umgeht die Kontrollversuche durch Abschalten seines Plasmaanteils und hinterlässt der Majestät als Abschiedsgeschenk eine Fusionsbombe. In der allgemeinen Verwirrung nach ihrem Tod flieht Vlission mit einem vor Ort abgestellten Raumschiff der Choolks.

Ein an Bord befindliches Kristallgebilde erregt seine Aufmerksamkeit. Es handelt sich um einen COMP, der anscheinend nach ähnlichen Gesichtspunkten wie eine Tiotronik funktioniert. Anhand einiger Fragen an das Gebilde bestätigt sich sein Verdacht. Der COMP und damit auch sein Hersteller, die Kaiserin, sind ein Produkt der Prior-Welle. Mit diesen Erkenntnissen macht er sich auf in die Heimatgalaxie der Kaiserin Nypasor-Xon. Seine ersten Aktionen führen ihn in verschiedene Bereiche der Galaxie, um einige verlassene Würfelraumer der Choolks zu bergen. Dies hat das Ziel, später nicht ohne Schiff zu stranden.

Mit diesen Raumern als Trumpf in der Hinterhand, fliegt er eine Stützpunktwelt der Choolks an, um ihnen ihr Schiff samt COMP zurückzugeben. Mit einem geborgten Beiboot zieht Vlission sich zurück, da er für eine Bewertung der Lage Zeit benötigt. Im Lauf der nächsten Jahrzehnte zieht er sich auf Beobachtungsposition zurück und verlässt seine Schiffe allenfalls zur Aufklärung und Materialbeschaffung. Während einer dieser Missionen erfährt er von der Anwesenheit eines alten Bekannten in Nypasor-Xon: Fahwonmeb. Da Vlission nicht riskieren möchte, dass dieser ihm wieder gefährlich wird, beschließt er eine Falle aufzubauen. Er stattet ein altes Wrack mit vielen, aber offensichtlichen Fallen aus und lockt den Kosmokratendiener an. Fahwonmeb bahnt sich seinen Weg zu Vlission, um ihn auf ewig schlafen zu schicken. Doch Vlission hat inzwischen den Trick seines Gegners herausgefunden und Gegenmaßnahmen getroffen. Als der Beauftragte bemerkt, dass er keinen Erfolgt hat, zündet Vlission seine Falle. Fahwonmeb steht an der richtigen Stelle, als er von einem lokal begrenztem Hyperaufriß verschlungen wird. Seines Feindes entledigt, macht sich Vlission auf, seine Primäraufgabe wahrzunehmen, den Schutz der Prior-Welle und damit die Kaiserin von Therm in ihrem Kampf gegen Bardioc zu untersützten.

... weitere Ereignisse bezüglich Duuhrt und Bardioc, Verschmelzung zu THERMIOC, Vernichtung von Ulgenland und BULLOC ...

Quellen

PR-TB 312